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Gruppe von Krankheiten des Herz‑Kreislauf‑Systems
Das Herz‑Kreislaufsystem, bestehend aus Herz, Blutgefäßen und Blut, erfüllt eine zentrale Funktion im menschlichen Körper: Es sorgt für den Transport von Sauerstoff, Nährstoffen, Hormonen und anderen lebenswichtigen Substanzen zu den Zellen sowie für den Abtransport von Stoffwechselprodukten wie Kohlendioxid. Erkrankungen dieses Systems gehören zu den führenden Todesursachen weltweit und stellen somit ein erhebliches gesundheitspolitisches Problem dar.
Definition und Überblick
Unter Erkrankungen des Herz‑Kreislauf‑Systems (auch kardiovaskuläre Erkrankungen, KVE, lat. morbi cardiovasculares) versteht man eine Gruppe von Krankheitsbildern, die das Herz und/oder die Blutgefäße betreffen. Diese Erkrankungen können akut auftreten oder über einen langen Zeitraum chronisch verlaufen.
Hauptgruppen und wichtige Krankheitsbilder
Die wichtigsten Untergruppen der kardiovaskulären Erkrankungen umfassen:
Koronare Herzkrankheiten (KHK): Sie sind durch eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels infolge von Verengungen der koronaren Arterien (Koronarsklerose) gekennzeichnet. Dazu zählen u. a.:
Angina pectoris (Brustenge)
Myokardinfarkt (Herzinfarkt)
Zerebrovaskuläre Erkrankungen: Sie betreffen die Blutversorgung des Gehirns. Beispiele sind:
Schlaganfall (Insult, z. B. durch Thrombose oder Embolie)
transitorische ischämische Attacken (TIA, vorübergehende Durchblutungsstörungen)
Bluthochdruck (Hypertonie): Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck, der zu Schäden an Herz, Nieren, Augen und Gefäßen führen kann.
Herzinsuffizienz: Ein Zustand, bei dem das Herz nicht mehr ausreichend pumpen kann, um den Körper adäquat mit Blut zu versorgen.
Arrhythmien: Störungen des Herzrhythmus, z. B.:
Vorhofflimmern (Vorhofflimmern)
Kammerflimmern
Krankheiten der Gefäßwände:
Atherosklerose (Verkalkung und Verhärtung der Arterien)
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK, Beinschmerzen beim Gehen)
Aneurysmen (Aussackungen von Gefäßwänden)
Klappenfehler: Fehlfunktionen der Herzklappen, z. B. Stenosen (Verengungen) oder Insuffizienzen (Undichtigkeiten).
Entzündliche Erkrankungen:
Endokarditis (Entzündung der inneren Herzoberfläche)
Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels)
Perikarditis (Entzündung der Herzbeutel)
Risikofaktoren
Zu den modifizierbaren Risikofaktoren gehören:
Hypertonie
Erhöhte Blutfette (Dyslipidämie)
Rauchen
Diabetes mellitus
Übergewicht und Adipositas
Bewegungsmangel
Stress
Ungesunde Ernährung
Nicht modifizierbare Risikofaktoren sind das Alter, das Geschlecht (männlich) und eine familiäre Vorerkrankung.
Diagnostik und Therapie
Die Diagnostik umfasst körperliche Untersuchungen, Laborparameter (z. B. Lipidspektrum, Troponin), EKG, Langzeit‑EKG, Ultraschalluntersuchungen (Echokardiografie), Belastungstests sowie bildgebende Verfahren wie CT und MRT.
Die Therapie ist abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild und kann medikamentöse Maßnahmen (z. B. Antihypertensiva, Statine, Antikoagulanzien), lebensstilbezogene Interventionen (Rauchstopp, Bewegung, Ernährung) oder operative Eingriffe (Koronarbypass, Stentimplantation, Herzklappenersatz) umfassen.
Fazit
Erkrankungen des Herz‑Kreislauf‑Systems sind vielfältig und oft mit erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen und Lebensgefahren verbunden. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sowie die Beeinflussung von Risikofaktoren spielen eine entscheidende Rolle zur Senkung der Morbidität und Mortalität. Präventive Maßnahmen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene sind daher von zentraler Bedeutung.

Moderne Druckpräparate sind gemäß ihrem Wirkungsmechanismus in 10 verschiedene Gruppen unterteilt. Der Arzt, nachdem er die Beschwerden des Patienten und die Ergebnisse der Tests untersucht hat, verschreibt ein oder mehrere Medikamente, die auf keinen Fall unabhängig geändert werden können. Herz- und Gefäßmedikamente gehören nicht zu denjenigen, die «einem Freund empfohlen werden können». Falsche Entscheidungen können zu traurigen Konsequenzen führen. Blutdrucksenkende Mittel sind alle verschreibungspflichtig. In diesem Artikel betrachten wir ihre moderne Klassifikation basierend auf den Wirkstoffen und der Art der Wirkung auf den Körper.
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Einmalige Drucksprünge oder leicht erhöhte Werte erfordern nicht immer eine sofortige Einnahme von Tabletten. Alle Empfehlungen von Spezialisten, die verfügbaren Arten von vorbeugenden Maßnahmen sehen ziemlich einfach aus, aber in der Praxis wird eine aufmerksame Behandlung der Gesundheit des Blut- und Herzgefäßsystems vor plötzlichen und äußerst unangenehmen Druckstößen geschützt.
